Die Insel liegt rund 15 km südlich von Lorient. Sie ist mit 15 qkm ungefähr genauso groß ist wie Ouessant, aber auch eindeutig ruhiger und in einem besser schiffbarem Gewässer gelegen als Ouessant, Molene oder Sein. Sie besitzt zwar auch eine Cote sauvage mit einem Höllenschlund (Trou de l'Enfer) in den die Atlantikbrecher mit ganzer Kraft zerbrechen. Aber die Süd-Ost-Spitze ist ruhiger gelegen und hat einen rosafarbenen Strand, an den sich die Plage des Grand Sables anschließt. Das Inselinnere ist eher wellig und landwirtschaftlich genutzt. Gut 60% der Insel stehen auch unter Naturschutz.
Die rund 2800 Einwohner, die vorwiegend in den 3 Orten Groix, Port Tudy und Locmaria wohnen, leben heute überwiegen vom Ackerbau, Fischfang und Tourismus. Früher blühte hier die Thunfischfischerei. Port Tudy ist heutzutage der Haupthafen der Insel (früher war das Locmaria). Es befindet sich an der Nordseite der Insel. Der zweitgrößte Ort der Insel, Locmaria, befindet sich hingegen an der südlichen Inselküste.
Desweiteren existieren ein kleiner Naturhafen - der Port St. Nicolas, unweit des Hauptortes Groix. Und auch eine Räucherei für Fische und ähnliches gibt es dort. Sehenswert sind dann noch die beiden Forts - zum einen Fort Surville im Osten während sich das andere im Nordwesten befindet. Einen hervorragenden Blick auf das Meer hat man auch im Nordwesten, an der Trou de Tonnere mit dem Pen-Men Leuchtturm.
Wer sich für das Seemannshandwerk interessiert, sei es nun Thun- oder Sardinenfischerei, der sollte das Heimatmuseum, das sich gleich am Hafen in einer stillgelegten Konservenfabrik befindet, nicht verpassen (Ecomusee de Groix). Auch ist dort etwas über die Geschichte der Insel zu erfahren. Wanderung in das Naturschutzgebiet, sowie Besichtigung des Museumsschiffs Kenavo werden hier ebenfalls organisiert.
Am besten erschließt sich die Ile de Groix mit einer Fahrrad- oder Wandertour. Wobei es aber auch möglich ist das Auto auf die Fähre mitzunehmen.